PhD Summer School 2026: Problemorientierte Sportwissenschaft – Anwendung der Prinzipien und Praktiken der Implementierungswissenschaft auf die Forschung in den Bereichen körperliche Aktivität, Bewegung und Sportwissenschaft

Das Doktorandenprogramm „Problemorientierte Sportwissenschaft“ veranstaltete vom 22. bis 24. Juni seine zweite jährliche Summer School (Förderzeitraum 2024–2028). Wie bereits im vergangenen Jahr fand die Summer School im wunderschönen Weggis am Vierwaldstättersee, direkt am Fusse der Rigi, statt. Im Mittelpunkt der diesjährigen Summer School stand die „Anwendung von Prinzipien und Methoden der Implementierungswissenschaft auf die Forschung in den Bereichen körperliche Aktivität, Bewegung und Sportwissenschaft“, wobei thematisiert wurde, wie die Wirkung der problemorientierten Sportwissenschaft durch die Implementierungswissenschaft verbessert werden kann.

 

Während der diesjährigen Summer School hatten wir das Vergnügen, vom Fachwissen unseres Gastes, Prof. Catherine B. Woods (Health Research Institute, Universität Limerick, Irland) zu profitieren. Als Expertin für Implementierungswissenschaft bereicherte sie unsere Summer School mit wertvollem Feedback zu den vorgestellten Promotionsprojekten und zahlreichen Gesprächen beim Kaffee am Seeufer.

 

Am Montag erreichten wir nach einer malerischen Bootsfahrt Weggis, und Prof. Claudio Nigg (Universität Bern) eröffnete das akademische Programm mit seinem Keynote-Vortrag „Problemorientierung trifft Implementierungswissenschaft“. Nach dem gemeinsamen Start teilten sich die Teilnehmenden in drei Gruppen auf und tauchten in die ersten „Mentoring-Sitzungen“ ein. Während der dreitägigen Summer School hatten die Doktorand:innen Zeit, ihre aktuellen Projekte vorzustellen, Herausforderungen zu diskutieren und Anregungen von Kolleg:innen und erfahrenen Forscher:innen zu erhalten. Insgesamt fanden während der drei Tage vier „Mentoring-Sitzungen“ statt, bei denen verschiedene Fachhintergründe bewusst gemischt und interdisziplinäre Fragen gefördert wurden. Zudem konnten die Teilnehmenden zwei von vier „Expertenvorträgen“ mit erfahrenen Forschern zu den Themen „Schreiben & Dissertation“, „Karriere & Karriereplanung“, „Kooperation, Transfer & Wirkung“ sowie „Methoden & Forschungsdesign“ auswählen. Am Dienstag begannen wir den Tag mit einer Runde Urban Golf, was uns die Gelegenheit bot, Weggis zu erkunden, einen fantastischen Blick auf den Vierwaldstättersee zu geniessen und uns in ungezwungener Atmosphäre über das Leben am ISPW und in der Wissenschaft im Allgemeinen auszutauschen. Nach einer der vielen Kaffeepausen am See hatten wir das Vergnügen, den Vortrag von Prof. Cathrine Woods mit dem Titel „Making it work: the power, practice, and detail of implementation science“ zu hören, in dem sie ihre wertvollen Erfahrungen und ihr Wissen im Bereich der Implementierungswissenschaft mit uns teilte. Passend zum schönen Wetter endete der Tag mit einem Grillfest und einem “Schwumm” im See. Nach der letzten „Mentoring-Sitzung“ am Mittwochvormittag kamen alle Teilnehmer zur Abschlussdiskussion zusammen, um die Summer School abzurunden. Diese letzte Sitzung regte an zur Reflexion über die wichtigsten Erkenntnisse im Allgemeinen und über die persönlichen Einsichten an, die während der drei Tage gewonnen wurden.

Group photo of the participants at the PhD Summer School in Weggis, June 22–24, 2026.