Ziel und Fokus des Workshops
Der Satelliten-Workshop der Abteilung Sportpädagogik fand vom 17. bis 19. März 2026 in Grindelwald, im Chalet Saminrain, statt. Das zentrale Thema, Experiencing Exercise – From micro-processes to program design and evaluation, fokussierte subjektive und affektive Dimensionen des Bewegungserlebens und verband Theorie mit Interventionsdesign, Programmevaluation und Austausch. Dabei stand insbesondere der interdisziplinäre Austausch mit den beiden internationalen Expert*innen Prof. Gordon Sudeck und Prof. Kelley Strohacker im Zentrum des Workshops.
Präsentationen
Das Programm begann am Dienstagvormittag mit einer Präsentation von Moritz Engel zum Projekt InBody. Am Mittwoch folgte eine Gastsession zur flexiblen nichtlinearen Periodisierung von sportlichen Aktivitäten von Prof. Strohacker, gefolgt von Martin Bührers Präsentation zu Datenanalysestrategien im FEEL-Projekt. Am 19. März stellten Lars Rehbein das KiKli Fit-Projekt und Dr. Simone Ciaccioni das HOPE-Projekt vor, gefolgt von Schlussdiskussion und Abreise.
Theoretische Diskussionen
Der Workshop behandelte wahrnehmungsbezogene und erfahrungsorientierte Dimensionen körperlicher Aktivität, Mixed-Methods- und affektive Datenanalyse, Interventionsdesign, Programmevaluation sowie evidenzinformierte Forschung. Das Kleingruppenformat ermöglichte intensive Diskussionen, Feedback und engen Austausch zwischen Nachwuchs- und erfahrenen Forschenden.
Rahmenprogramm
Ein besonderes Merkmal des Workshops war die Verbindung von akademischer Arbeit und körperlicher Aktivität, darunter Skifahren, Snowboarden und Wandern. Diese Aktivitäten ergänzten die wissenschaftlichen Sitzungen und förderten zugleich den informellen Austausch, kollegiale Beziehungen und gemeinsames Lernen. Auch die Abendgespräche mit den Gastwissenschaftler*innen boten wertvolle Einblicke und ein Mentoring insbesondere für die Wissenschaftker*innen in frühen Qualifikationsphasen.
Fazit
Insgesamt bot der Satellite Workshop drei produktive Tage mit hochwertigen Präsentationen, methodischer Reflexion und internationalem Austausch und verband theoretische Perspektiven auf Bewegungserleben mit gelebter Praxis und akademischem Dialog.