Informationen zum Bachelor-Studium Sportwissenschaft

Studienanforderungen

Das Studium der Sportwissenschaft an der Universität Bern stellt sehr vielfältige Anforderungen, einerseits aufgrund des breiten und interdisziplinären Theorieangebots, andererseits aufgrund der breitgefächerten sportpraktisch-methodischen Ausbildung. Dies erfordert sowohl ein hohes Mass an Bereitschaft, sich in sportwissenschaftliche Theorien und Forschungsmethoden einzuarbeiten, als auch ein gutes motorisches Grundniveau. Die Studienplätze
sind beschränkt (Numerus Clausus); über die Aufnahme entscheidet ein Eignungstest.

Die Regelstudienzeit dauert 6 Semester. Abgerundet wird der Studiengang durch berufspraktische Erfahrungen (Praktika) sowie die Bachelorarbeit (Major). Sportwissenschaft kann auch als Minor (60/30 Credits) studiert werden.

Studieninhalte Bachelorstufe

Im Bachelorstudiengang werden die Kernbereiche der Sportwissenschaft, Sportpsychologie, Bewegungs- und Trainingswissenschaft, Sportpädagogik, Sportmanagement und Gesundheitsförderung, in ihrer ganzen Breite studiert. Auch werden sportpraktisch-methodische Grundlagen in Leichtathletik, Schwimmen, Geräteturnen, Tanz, Sportspiel, Fitness und Outdoorsport vermittelt. Zudem stehen vertiefende theoretische und praktische Wahlpflichtveranstaltungen zur Auswahl.

Praktikum/Auslandsstudium

Im Bachelorhauptstudium (2. und 3. Studienjahr) absolvieren die Studierenden während der vorlesungsfreien Zeit 1 bis 2 berufsfeldorientierte Praktika. Im Zentrum der Praktikumstätigkeit stehen Sport und Bewegung sowie die Anwendung der im Studium erworbenen Kenntnisse im ausseruniversitären Umfeld. Mögliche Institutionen für Praktika sind Schulen, Sportorganisationen, akademische Einrichtungen mit Sportbezug, kommerzielle Sportanbieter usw.

Während des Studiums besteht die Möglichkeit 1 bis 2 Semester an einer ausländischen Partneruniversität des Instituts zu studieren, bevorzugt im 4. und 5. Semester.

Perspektive nach dem Studium

Das Studium der Sportwissenschaft eröffnet eine grosse Palette von Berufsfeldern. Abhängig vom Zweitfach stehen Tätigkeiten im Sportmanagement, in der Sportverwaltung, im Sporttourismus, in der sportpsychologischen Beratung, im Sportjournalismus oder im Unterricht im Gesundheits- und Fitnessbereich, im Kinder- und Jugendsport oder im Erwachsenensport offen. Ergänzende Studien an der Pädagogischen Hochschule ebnen den Weg zur Unterrichtsbefähigung an Schulen. Für zahlreiche Berufsfelder ist ein Masterabschluss von Vorteil.