Institut für Sportwissenschaft

Doktorat

2. Summer School des internationalen Doktoratsprogramms „Interdisziplinäre Sportwissenschaft“ der Universität Tübingen und der Universität Bern „on top of the world“

Ende Juni ging es für eine Gruppe aus 28 Doktorandinnen und Doktoranden sowie 6 Postdocs und 9 Professorinnen und Professoren der Universität Tübingen und der Universität Bern in das wunderschöne Engadin – nach St. Moritz, dem selbsterklärten „top of the world“ auf 1800 m. Dort fand die 2. Summer School des internationalen Doktoratsprogramms „Interdisziplinäre Sportwissenschaft“ der sportwissenschaftlichen Institute der beiden Universitäten in der Jugendherberge statt.

Zum Einstieg wurde nochmals über das Positionspapier des Doktoratsprogramms diskutiert, das auf Basis der ersten Summer School 2017 formuliert wurde und nun gewissermaßen „verabschiedet“ wurde.
Während es bei der letztjährigen ersten Veranstaltung dementsprechend sehr stark um die grundsätzliche Ausrichtung des Doktoratsprogramms und theoretische Fragen über Interdisziplinarität in der Sportwissenschaft ging, standen diesmal die Präsentationen der Promotionsprojekte im Mittelpunkt. Die große Themenvielfalt der Promotionsprojekte dokumentierte sehr gut die Breite der beteiligten Teildisziplinen der Sportwissenschaft. Sie verdeutlichte zugleich aber auch die Herausforderung, offen für die jeweils spezifischen Fragen der Teildisziplinen zu sein und die Gemeinsamkeiten einer sportwissenschaftlichen Zugangsweise zu identifizieren.

Ergänzt wurden die Präsentationen durch ein spannendes Kamingespräch über Talentförderung in der Sportwissenschaft und eine sehr interessante Keynote von Prof. Loland von der Norwegian School of Sport Sciences über Ethik in der Sportwissenschaft.

Trotz des intensiven wissenschaftlichen Austausches kam auch die sportliche Betätigung in der beeindruckenden Bergwelt von St. Moritz nicht zu kurz. An einem Nachmittag stand ein gemeinsamer Ausflug – jedoch mit der Bergbahn – auf 2700m an und für die besonders Motivierten gab es dann die Möglichkeit, wieder ins Tal zurück zu wandern.

Am Freitagnachmittag standen zwei verschiedene Mountainbiketouren, eine Wanderung oder einfach nur ein gemütlicher Stadtspaziergang durch St. Moritz zur Auswahl.

Insgesamt lässt sich festhalten, dass es intensive drei Tage voll an Diskussionen, Präsentationen aber auch sportlichen Freizeitmöglichkeiten in einer atemberaubenden Umgebung waren.

Jannika John & Katrin Schmidt